Die Steißbeinfistel, medizinisch auch als Pilonidalsinus bezeichnet, ist eine chronische Entzündung im Bereich der Gesäßfalte. Diese Erkrankung entsteht meist durch eingewachsene Haare oder eine Reizung des Gewebes. Eine Steißbeinfistel kann zu schmerzhaften Entzündungen, Abszessen und wiederkehrenden Infektionen führen, die eine Behandlung erforderlich machen.

Häufige Ursachen:
Typische Symptome:
Eine Steißbeinfistel heilt in der Regel nicht von selbst und kann ohne Behandlung zu chronischen Beschwerden und wiederkehrenden Entzündungen führen.
Operative Behandlung:
Die operative Entfernung der Steißbeinfistel ist die einzige dauerhafte Lösung. Ziel des Eingriffs ist es, das entzündete Gewebe vollständig zu entfernen, um eine erneute Infektion und das Wiederauftreten der Fistel zu verhindern.
Offene Wundheilung:
In vielen Fällen wird die Wunde bewusst offen gelassen, um eine sichere Ausheilung von innen nach außen zu ermöglichen und das Risiko eines erneuten Auftretens zu reduzieren. Bei offener Wunde führen wir im Anschluss an die operative Behandlung häufig eine Kaltplasma-Therapie zur Beschleunigung der Wundheilung durch (Link zu IGeL Kaltplasma).
Verschlussverfahren:
Alternativ kann die Wunde direkt verschlossen werden. Dieses Verfahren ermöglicht oft eine schnellere Genesung, erfordert jedoch regelmäßige Nachkontrollen und ist mit einem erhöhten Risiko für Wundheilungsstörungen verbunden.